🪐 Astrologischer Kontext des Moments
- Juni 1945, 18:00 Uhr, San Francisco. Der Himmel war gespannt wie ein Gewehrhahn durch mehrere langsame Zyklen, die genau zu diesem Datum "gereift" waren. Das erste und wichtigste ist Saturn im Krebs (13°6') in exakter Konjunktion mit Sirius, dem Hundsstern. Dies ist nicht nur ein Aspekt, es ist ein astrologischer "Schuss": Saturn, der Planet der Strukturen, Grenzen und Verantwortung, tritt auf den hellsten Stern des Himmels – ein Symbol für Ruhm, Erfolg, aber auch fatale Gefahr. Im Krebs, dem Zeichen von Zuhause, Familie und kollektiver Sicherheit, verlangte Saturn, den Schutz nach den Schrecken des Krieges zu institutionalisieren. Die Konjunktion mit Sirius gab diesem Akt eine kosmische Sanktion: Die UN-Charta sollte ein "Neuer Stern" für die Menschheit werden, aber mit einem Schatten – als ob der Glanz nicht blenden würde.
Der zweite Schlüsselmoment – Jupiter in der Jungfrau (20°10') auf dem MC (in Konjunktion mit ihm mit einem Orbis von 3.9°), dazu noch in Konjunktion mit Denebola, dem Löwenschweif. Jupiter auf dem MC – das ist öffentlicher Triumph, internationale Anerkennung, Gesetz, das auf die Weltbühne tritt. Aber Denebola ist ein Stern des Wandels und der Instabilität: Der "Löwenschweif" schlägt immer zu, wenn der Löwe geht. Jupiter in der Jungfrau – das ist Perfektionismus, Bürokratie, der Versuch, die Welt nach Paragraphen zu ordnen. Erfolg – ja, aber mit einem Beigeschmack zukünftiger Enttäuschungen: zu viele Details, zu wenig Geist.
Das dritte – Neptun in der Waage (3°41') in exakter Konjunktion mit Zania (Winkel, Handel) und in Konjunktion mit Chiron (27°57' Jungfrau) mit einem Orbis von 5.7°. Neptun im 10. Haus, auf dem MC? Das ist ein mystischer Nebel über der Weltordnung. Waage – das Zeichen der Verträge, des Gleichgewichts, aber Neptun – Illusion, Opferbereitschaft, Auflösung von Grenzen. Die UN-Charta wurde unter dem Zeichen der Hoffnung unterzeichnet, fast eines religiösen Glaubens, dass es "keinen Krieg mehr geben wird". Aber Chiron ist in der Nähe – die Wunde des kollektiven Unbewussten: Die Welt unterzeichnet ein Dokument, wohl wissend, dass es unvollkommen ist. Und Zania – Handel: Die UNO als Marktplatz der Stimmen und Interessen, nicht als heiliger Bund.
Die vierte Schicht – Pluto im Löwen (8°50') im 8. Haus, im Sextil mit Neptun (5.2°) und Uranus (5.7°). Pluto im Löwen – das ist der Tod der alten Aristokratie, der Imperien, der Kolonialregime. An die Macht kommen "Löwen" neuen Typs – Diktatoren, Populisten, Massenführer. Aber das Sextil mit Neptun und Uranus – das ist die "Kristallisation der Utopie": Die Zerstörung der alten Welt (Pluto) geht Hand in Hand mit humanistischen Idealen (Neptun) und radikalen Innovationen (Uranus). Die UNO wurde aus der Asche des Zweiten Weltkriegs geboren – Pluto im Löwen "verbrannte" die alte Weltordnung, um an ihrer Stelle etwas Neues zu errichten.
Und schließlich, das Quadrat von Jupiter mit Uranus (5.6°) – die Spannung zwischen Expansion (Jupiter) und Revolution (Uranus). Dies versprach, dass die Charta nicht nur ein Stück Papier sein würde, sondern ein Schlachtfeld zwischen den alten Mächten und den neuen Kräften. Uranus in den Zwillingen (7. Haus) – Partnerschaften, Verträge, Information. Das Quadrat mit Jupiter in der Jungfrau (10. Haus) ergab einen bürokratischen Krieg: Jeder Artikel der Charta ist ein Kompromiss, geboren in Qualen. Der Himmel hielt genau diesen Widerspruch "gespannt": Große Ideen (Jupiter-Neptun) mussten durch den Schmelztiegel des Kalten Krieges (Saturn-Pluto) gehen.
# ⚡ Potenzial und Kraft des Ereignisses
Warum genau der 26. Juni 1945 und nicht früher oder später? Die Antwort liegt in den Stellien. Es gibt drei in der Karte, und jeder ist wie eine gespannte Feder.
Das erste Stellium – Sonne, Merkur, Saturn, Pluto im 8. Haus (Krebs-Löwe): Dies ist das "schwarze Loch" der Karte. Das 8. Haus – Tod, Krisen, fremde Ressourcen, Transformation. Die Sonne (5° Krebs) – das Wesen des Ereignisses: "Geburt einer neuen Weltordnung aus dem Schoß des Krieges". Krebs – Zuhause, Sicherheit, kollektive Wurzeln. Aber Saturn (13° Krebs) fesselt dies an harte Strukturen. Pluto (8° Löwe) – Tod des Alten und Geburt des Neuen aus der Asche. Dieses Stellium ist der Grund, warum die Charta nicht früher unterzeichnet werden konnte: Die Welt musste durch das 8. Haus gehen – durch den Tod von zig Millionen, Atombomben, den Holocaust. Erst danach war die Menschheit bereit für "kollektive Sicherheit". Später – hätte es auch nicht geklappt: Nach 1945 begann der Kalte Krieg, und das Fenster der Möglichkeiten hätte sich geschlossen. Der 26. Juni – der Moment, als der Schrecken des Krieges die Führer noch an der Kehle packte, aber die Angst vor der Zukunft sie bereits zum Verhandeln zwang.
Das zweite Stellium – Jupiter, Neptun, Chiron im 10. Haus (Jungfrau-Waage): Dies ist das "öffentliche Gesicht" des Ereignisses. Jupiter auf dem MC – Gesetz, Triumph, moralische Autorität. Neptun daneben – Traum, Utopie, aber auch Täuschung. Chiron – die Wunde: Die UNO war von Anfang an "lahm" – ohne Armee, ohne echte Durchsetzungsmacht. Dieses Stellium ist der Grund für die Größenordnung: Das Ereignis wurde global, die ganze Welt diskutierte darüber. Aber es ist auch die Quelle zukünftiger Enttäuschungen: Die Ideale der Charta (Neptun) zerschellten an der realen Politik (Saturn im 8. Haus).
Das dritte Stellium – Sonne-Merkur-Saturn (ohne Pluto): Dies ist der "Verstand" des Ereignisses. Merkur (17°46' Krebs) im exakten Sextil mit Venus (19° Stier) und Jupiter – diplomatisches Genie, Suche nach Gleichgewicht. Aber das Quadrat der Sonne mit Neptun (1.3°) – "Nebel im Kopf": Viele Artikel der Charta sind bewusst mehrdeutig, um alle zufrieden zu stellen. Dies machte den Text flexibel, aber auch anfällig für Manipulationen.
Figuren: Der Große Trigon Mond-Venus-Jupiter – das ist das "goldene Dreieck" der Karte. Mond im Steinbock (21°57') – Emotionen, gefesselt von Pflicht; Venus im Stier (19°21') – Frieden, Stabilität, Ressourcen; Jupiter in der Jungfrau – Gesetz und Ordnung. Dieser Trigon ist der Grund, warum das Ereignis nicht scheiterte: Er gab Harmonie, Streben nach Frieden, Bereitschaft zu opfern (Mond im Steinbock). Aber er ist auch eine "Falle": zu viel Harmonie, zu wenig Feuer. Die UNO wurde weniger zu einer Kämpferin für Gerechtigkeit als vielmehr zu einem "Club für Verhandlungen".
Die angespannt-harmonischen Dreiecke (Mond-Merkur-Venus, Mond-Merkur-Jupiter, Mond-Saturn-Venus) – das sind "Zweifel und Suche". Der Mond (Emotionen) zieht mal zu Merkur (Verstand), mal zu Saturn (Pflicht), mal zu Venus (Frieden). Dies ist eine Karte des inneren Konflikts: Die Unterzeichner wollten Frieden, fürchteten sich aber voreinander. Das Trapez (Mond-Merkur-Mars-Venus) – ein "Quadrat ohne Quadrat": Mars im Stier im 5. Haus (Kreativität, aber auch Sturheit) gibt Aktionsenergie, die jedoch zwischen Harmonie (Venus) und Verstand (Merkur) eingeklemmt ist.
Das Ereignis war astrologisch "vorherbestimmt": Saturn in exakter Konjunktion mit Sirius zerstreut alle Zweifel – es war ein Schicksalsmoment. Die Charta an diesem Tag nicht zu unterzeichnen, hieße, gegen den kosmischen Rhythmus zu handeln. Aber "Vorherbestimmung" bedeutet nicht "Idealität": Das Quadrat von Mars mit Pluto (2.5°) – verborgene Aggression, die sich später im Kalten Krieg entladen sollte. Die UNO wurde mit einer "genetischen Verletzung" geboren: Sie war nötig, aber nicht geliebt.
# 🌊 Folgen – planetare Wellen
Nach dem 26. Juni 1945 spielte der Himmel weiterhin mit der UN-Charta durch langsame Transite. Die erste Welle – der Transit von Saturn durch Krebs und Löwe (1945-1948). Saturn, zurückgekehrt in den Krebs (wo er bereits in der Ereigniskarte war), "fror" die Strukturen ein: Die Charta wurde ratifiziert, aber die Streitigkeiten über das Vetorecht im Sicherheitsrat dauerten Monate. Als Saturn in den Löwen überging (1946-1948), verband er sich mit Pluto (8° Löwe) – das ergab die "Kristallisation der Macht": Die USA und die UdSSR wurden zu den Haupt-"Löwen" in der UNO, und der Sicherheitsrat zur Arena ihres Kampfes.
Die zweite Welle – der Transit von Jupiter durch Skorpion und Schütze (1946-1947). Jupiter im Skorpion (Haus der Krisen) verband sich mit dem natalen Pluto? Nein, aber er aktivierte das 8. Haus (Krisen und Ressourcen): Genau damals begannen die Debatten über nukleare Abrüstung. Jupiter im Schützen (1947) – Ausweitung der Ideologie: Die UNO wurde zum Tribunal für die Dekolonisation.
Die dritte Welle – der Transit von Neptun durch Waage und Skorpion (1945-1957). Neptun in der Waage (wie in der Karte) verstärkte die Illusion des "allgemeinen Friedens". Aber als Neptun in den Skorpion überging (1957), bildete er ein Sextil mit dem natalen Pluto (8° Löwe) – das war die Welle der Dekolonisation: Die UNO nahm Dutzende neuer Mitglieder aus Asien und Afrika auf. Die "Weltordnung" hörte auf, europäisch zu sein.
Die vierte Welle – der Transit von Pluto durch Löwe und Jungfrau (1945-1971). Pluto im Löwen (bis 1956) – "Tod der Imperien": Das Britische, Französische, Portugiesische Imperium brachen zusammen. Die UNO wurde zum Friedhof des Kolonialismus. Als Pluto in die Jungfrau überging (1956-1971), verband er sich mit dem natalen Jupiter (20° Jungfrau) – das war der Boom des Völkerrechts, humanitärer Programme, aber auch der Bürokratie. Die UNO wuchs zu monströsen Ausmaßen an.
Die fünfte Welle – Uranus durch Krebs und Löwe (1949-1957). Uranus im Krebs (4. Haus) – "Explosion nationaler Gefühle": Israel, Indien, Pakistan – neue Staaten forderten einen Platz in der UNO. Uranus im Löwen (1955-1962) – "Vulkan der Führer": Chruschtschow hämmerte mit dem Schuh, Castro hielt Reden. Die UNO wurde zum Theater des Absurden.
Die sechste Welle – die Saturn-Rückkehr im Jahr 1975 (Saturn im Krebs, 5-6°). Dies fiel mit der Krise der UNO nach dem Ölschock und dem Jom-Kippur-Krieg zusammen. Saturn "erinnerte" an die ursprüngliche Charta: Die UNO überprüfte ihre Friedenssicherungsfunktionen.
Die siebte Welle – die Pluto-Rückkehr im Jahr 2008 (Pluto im Steinbock, 27° – Opposition zum natalen Pluto im Löwen). Dies ist die Finanzkrise, die das gesamte Bretton-Woods-System und die UNO in Frage stellte. Der "Tod der alten Ordnung" wurde wieder aktuell.
# 🌍 Symbolik für die Menschheit
Archetypisch ist die UN-Charta ein "Vertrag mit Neptun". Neptun in der Waage auf dem MC – die Idee, dass die Welt auf Zustimmung gegründet werden kann, nicht auf Gewalt. Es war der Versuch, die "Mystik der Einheit" (Neptun) in ein "juristisches Gleichgewicht" (Waage) zu übersetzen. Für die Menschheit wurde dies zu einer Übergangsphase von der "Welt der Imperien" zur "Welt der Nationen" – von der Hierarchie (Pluto im Löwen) zum Netzwerk (Uranus in den Zwillingen). Aber Neptun ist auch Illusion: Die UNO war nie eine wirkliche Weltregierung, sie ist nur ein "Schattentheater" für die wirkliche Macht.
Saturn im Krebs mit Sirius – das ist das "kollektive Trauma" und seine Heilung durch das Gesetz. Krebs – die Erinnerung an den Krieg, an die Gefallenen. Saturn – der Versuch, auf dieser Erinnerung ein "Haus der Sicherheit" zu bauen. Sirius – das Licht der Hoffnung, aber auch die Gefahr: Der "Hundsstern" erinnert stets an die Treue zur Pflicht, aber auch an die Opfer. Für die Menschheit bedeutete dies, dass die Welt sich nicht länger das "Recht des Stärkeren" leisten konnte – Regeln waren nötig.
Pluto im Löwen im 8. Haus – das ist der "Tod der alten Welt". Löwe – Stolz, Macht, Könige. Pluto – Zerstörung. Das 8. Haus – Transformation durch Krise. Die UNO wurde zum Symbol dafür, dass die alten Imperien (Britisches, Französisches, Japanisches, Deutsches) gestorben waren und die Menschheit eine neue Form des kollektiven Seins finden musste. Aber Pluto im Löwen – das ist auch die Geburt neuer "Löwen": die USA und die UdSSR als Supermächte.
Der Große Trigon Mond-Venus-Jupiter – das ist der "Archetyp der Ernährerin". Mond im Steinbock – die strenge Mutter, Venus im Stier – die liebende Mutter, Jupiter in der Jungfrau – die Mutter-Lehrerin. Zusammen schufen sie das Bild der UNO als "Welt-Kindermädchen": Sie sollte ernähren (Ernährungsprogramme), beschützen (Friedenstruppen) und lehren (Entwicklung). Aber der Steinbock im Mond – das ist die "Mutter-Bürokratin": Liebe durch Vorschriften.
Das Quadrat von Mars mit Pluto – das ist der "Schatten des Krieges". Mars im Stier – Sturheit, langsame Aggression. Pluto im Löwen – Wille zur Macht. Dieses Quadrat ist der Grund, warum die UNO keinen einzigen großen Krieg nach 1945 verhindern konnte: In ihrer DNA war bereits der "verborgene Kampf" angelegt. Die Welt unterzeichnete die Charta, gab den Krieg aber nicht auf – sie verlagerte ihn nur in "Schatten"-Formen (Stellvertreterkriege, Wettrüsten).
Uranus in den Zwillingen im 7. Haus – das ist die "Informationsrevolution". Uranus – Plötzlichkeit, Bruch. Zwillinge – Information, Kommunikation. Das 7. Haus – Partnerschaften. Die UNO wurde das erste globale Forum, an dem alle Nationen (sogar Feinde) an einem Verhandlungstisch saßen. Dies gebar die Diplomatie als "Kunst des Möglichen", aber auch "Informationskriege" – Propaganda, Desinformation, Lecks.
# 📜 Astrologische Lehren und Muster
Die erste Lehre: Wenn Saturn im Krebs mit Sirius in Konjunktion steht, baut die Menschheit ein "kollektives Zuhause" auf Blut. Dasselbe geschah bei der Gründung des Völkerbundes (10. Januar 1920) – Saturn war in der Jungfrau, aber ebenfalls in Konjunktion mit einem Fixstern (Regulus). Muster: Nach einer Katastrophe – der Versuch, ein internationales Organ zu schaffen. Aber Saturn im Krebs gibt ein "emotionales Fundament", kein "rationales" – daher die Anfälligkeit der UNO für nationale Egoismen.
Die zweite Lehre: Jupiter in der Jungfrau auf dem MC mit Denebola – das ist ein "Triumph, der in Kritik umschlägt". Jupiter in der Jungfrau – Perfektionismus, aber Denebola – der "Löwenschweif", der zuschlägt. Jede Organisation, die unter diesem Aspekt geboren wird, wird zuerst gefeiert, dann bis aufs Messer kritisiert. Beispiele: Gründung der NATO (4. April 1949) – Jupiter im Steinbock, aber ebenfalls auf dem MC. Muster: Der "Held des Tages" wird nach 10-20 Jahren zum "Sündenbock".
Die dritte Lehre: Neptun in der Waage auf dem MC – das ist eine "Utopie, die der Realität nicht standhält". Jedes Mal, wenn Neptun in der Waage steht (Zyklus 165 Jahre), versucht die Menschheit, eine "ideale Welt" durch Verträge zu bauen. Das letzte Mal war in den 1840er Jahren – damals wurde der Weltpostverein gegründet (1874)? Nein, aber es gab Versuche, das Völkerrecht zu kodifizieren. Muster: Neptunische Organisationen leben vom Glauben, sterben aber am Zynismus.
Die vierte Lehre: Pluto im Löwen im 8. Haus – das ist die "Geburt aus der Asche". So war es mit jeder Nachkriegsordnung: Westfälischer Friede (1648) – Pluto im Stier; Wiener Kongress (1815) – Pluto in den Fischen. Jedes Mal – Zerstörung des Alten und Aufbau des Neuen. Die UNO ist nicht der erste und nicht der letzte Versuch.
Die fünfte Lehre: Das Quadrat von Mars mit Pluto – das ist ein "Krieg, der sich hinter dem Frieden versteckt". Friedensverträge, die unter diesem Aspekt unterzeichnet werden, enthalten immer eine "Zeitbombe". Beispiel: Versailler Vertrag (28. Juni 1919) – Mars im Krebs, Pluto im Krebs? Nein, aber der Aspekt war ähnlich: Mars Quadrat Pluto? Genauer: Saturn Quadrat Pluto. Muster: "Frieden" auf dem Papier – das ist "Krieg" im Keim.
Die sechste Lehre: Der Große Trigon – das ist ein "ruhiger Hafen", der zum "Sumpf" werden kann. Die UNO wurde nie zu einem effektiven Instrument – sie verwandelte sich in eine "Quasselbude". Der Trigon gab Komfort, aber keine Aktion. Für Astrologen ist das eine Lehre: Harmonie ohne Spannung – das ist Stagnation.
# 📚 Historische Parallelen und Wiederholung des Zyklus
Parallele 1: Gründung des Völkerbundes (10. Januar 1920). Dasselbe Muster: Nach einem Weltkrieg – der Versuch, ein internationales Organ zu schaffen. Aber astrologisch – der Unterschied: 1920 war Saturn in der Jungfrau (Kritik, Details), nicht im Krebs (Emotionen, Zuhause). Der Völkerbund starb an mangelnder "emotionaler Bindung" – er wurde nicht geliebt. Die UNO, mit Saturn im Krebs, wurde zunächst "geliebt", enttäuschte aber später ebenfalls. Pluto war 1920 im Krebs (Krise des Zuhauses, der Familie der Nationen) – und 1945 im Löwen (Macht, Stolz). Der Unterschied: Der Völkerbund war ein "Haus ohne Herrn" (Pluto im Krebs), die UNO ein "Haus mit zwei Herren" (Pluto im Löwen – USA und UdSSR). Zyklus: Saturn kehrt alle 29 Jahre in den Krebs zurück – 1975 (Krise der UNO), 2004 (Annan-Reformen), 2033 (mögliche Reform oder Kollaps). Das nächste "Saturn im Krebs + Sirius" – 2033-2034. Die UNO könnte sich entweder transformieren oder verschwinden.
Parallele 2: Westfälischer Friede (24. Oktober 1648). Dies ist die Geburt des "Nationalstaats". Pluto war im Stier (Werte, Ressourcen), Saturn im Schützen (Religion, Gesetz). Die UNO – das ist der "Westfälische Friede 2.0": Der Versuch, den Nationalstaat durch Völkerrecht zu überwölben. Aber der Aspekt Plutos – der Unterschied: 1648 war Pluto im Stier (materielle Interessen, Land), 1945 im Löwen (Macht, Identität). Die UNO wurde aus einem Konflikt der Identitäten geboren (Faschismus vs. Demokratie), nicht aus einem Territorialkonflikt. Pluto-Zyklus: alle 248 Jahre – das nächste "Pluto im Löwen" wird in den 2200er Jahren sein. Aber "Pluto in Opposition zum natalen Pluto der UNO" – 2008-2009 (Finanzkrise, Krise der UNO). Das nächste – die 2060er Jahre.
Parallele 3: Wiener Kongress (9. Juni 1815). Nach den Napoleonischen Kriegen – der Versuch, ein "Konzert der Mächte" zu schaffen. Saturn war in der Jungfrau (wie 1920), Pluto in den Fischen (Auflösung von Grenzen, Ideologien). Die UNO – das ist der "Wiener Kongress 2.0", aber mit Pluto im Löwen (aggressiver, weniger flexibel). Der Wiener Kongress bestand 100 Jahre (bis zum Ersten Weltkrieg), die UNO – bisher 80 Jahre. Folgt man dem Zyklus, könnte die Krise der UNO in den 2040er Jahren eintreten (100 Jahre nach 1945). Saturn-Zyklus: "Saturn-Rückkehr" zum natalen (1975, 2004, 2033) – jedes Mal überprüft die UNO ihre Rolle. 2033 – möglicherweise eine ernsthafte Reform oder Ersetzung.
Parallele 4: Atomwaffensperrvertrag (1. Juli 1968). Dies ist ein "Kind" der UNO. Astrologisch – Saturn im Widder (Aggression, Anfang), Pluto in der Jungfrau (Bürokratie, Details). Die UNO (mit ihrem Pluto im Löwen) gebar den NVV – den Versuch, die Macht "einzufrieren" (Pluto im Löwen – USA, UdSSR, Großbritannien). Aber das Quadrat von Mars mit Pluto in der UNO-Karte ergab den "Atomclub" – diejenigen, die die Bombe haben, und diejenigen, die sie nicht haben. Zyklus: "Pluto in der Jungfrau" (1956-1971) – Blütezeit der Rüstungskontrolle. Das nächste "Pluto in der Jungfrau" – die 2200er Jahre, aber "Pluto in Opposition zum natalen Pluto der UNO" – 2008-2009 (Krise des NVV, Iran, Nordkorea).
Parallele 5: Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens (12. Dezember 2015). Dies ist eine "Enkelin" der UNO. Astrologisch – Saturn im Schützen (Gesetz, Ideologie), Pluto im Steinbock (Strukturen, Macht). Die UNO-Karte (Neptun in der Waage) "gebar" die Klimadiplomatie – den Versuch, ein globales Problem durch einen Vertrag zu lösen. Aber das Quadrat von Mars mit Pluto in der UNO-Karte ergab einen "Papierkrieg" – das Pariser Abkommen hat keine Durchsetzungskraft. Zyklus: "Pluto im Steinbock" (2008-2024) – Krise aller internationalen Institutionen. Die UNO erlebt einen "Plutonischen Tod" – sie wird reformiert, stirbt aber nicht vollständig.
Wann kehrt der Zyklus in eine ähnliche Phase zurück? Saturn kehrt 2033-2034 in den Krebs zurück (Konjunktion mit Sirius – möglicherweise ein neuer "Gründungsmoment"). Jupiter kehrt 2035 in die Jungfrau zurück (auf dem MC der UNO – möglicherweise eine Reform). Pluto kehrt in den 2200er Jahren in den Löwen zurück (aber "Pluto in Opposition" – die 2060er Jahre). Neptun kehrt in den 2100er Jahren in die Waage zurück. Das nächste "Fenster der Möglichkeiten" für die Schaffung einer neuen Weltordnung – 2033-2035 (Saturn-Jupiter in Krebs-Jungfrau). Wenn die UNO nicht reformiert wird, könnte sie durch etwas anderes ersetzt werden.
# ❓ Häufige Fragen
Frage: Warum wurde die UN-Charta gerade 1945 unterzeichnet und nicht 1944 oder 1946?
Weil am 26. Juni 1945 mehrere Planetenzyklen zusammenfielen: Saturn (Strukturen) war gerade in den Krebs (Zuhause, Sicherheit) eingetreten und auf Sirius (Schicksal) getreten; Pluto (Tod des Alten) war bereits im Löwen (Macht) und bildete ein Sextil mit Neptun (Ideale); und Jupiter (Gesetz) war in der Jungfrau (Details) auf dem MC (öffentlicher Triumph). 1944 war Saturn in den Zwillingen (Information, aber keine Strukturen) – zu früh für eine Unterzeichnung. 1946 war Jupiter bereits aus der Jungfrau gegangen (Details wären verloren gegangen), und Saturn begann, sich Pluto zu nähern (Kalter Krieg). 1945 – das ideale Fenster zwischen dem Schrecken des Krieges und dem Beginn der Konfrontation.
Frage: Wie erklärt die Astrologie, dass die UNO den Kalten Krieg nicht verhindern konnte?
Dies ist in der Karte durch das Quadrat von Mars im Stier (11°23') mit Pluto im Löwen (8°50') mit einem Orbis von 2.5° angelegt. Mars im Stier – langsame, sture Aggression (Wettrüsten, Wirtschaftssanktionen). Pluto im Löwen – Wille zur Macht, Dominanz. Das Quadrat zwischen ihnen – das ist der "verborgene Krieg": Die Welt unterzeichnete die Charta, gab aber den Kampf um Ressourcen und Einfluss nicht auf. Außerdem, Saturn im Krebs (13°6') in Konjunktion mit Rahu (9°25') – "karmische Schuld": Die kollektive Sicherheit (Krebs) war durch nationale Egoismen (Rahu) vergiftet. Die UNO wurde zur Arena, nicht zum Heilmittel.
Frage: Warum ist die UN-Charta ein "Vertrag mit Neptun" und nicht mit Jupiter?
Weil Jupiter in der Jungfrau (20°10') auf dem MC – das ist Gesetz und Ordnung, aber Neptun in der Waage (3°41') ist ebenfalls auf dem MC (mit einem Orbis von 3.9° von Jupiter) und in exakter Konjunktion mit Zania (Handel). Jupiter gibt die Struktur, aber Neptun – die Seele. Die UN-Charta ist nicht nur ein juristisches Dokument (Jupiter), es ist ein Traum, ein fast religiöser Glaube, dass es "keinen Krieg mehr geben wird" (Neptun). Aber Neptun ist auch Illusion: Viele Artikel der Charta sind bewusst mehrdeutig (Vetorecht, Definition von Aggression). Daher ist die UNO ein "Vertrag mit Neptun": Er ist voller Hoffnung, hält aber der Realität nicht stand.
Frage: Welche Figur in der Karte ist die wichtigste für das Verständnis des Schicksals der UNO?
Der Große Trigon Mond-Venus-Jupiter. Mond im Steinbock (21°57') – Emotionen, gefesselt von Pflicht; Venus im Stier (19°21') – Frieden und Stabilität; Jupiter in der Jungfrau (20°10') – Gesetz und Ordnung. Dieser Trigon – das "goldene Dreieck": Er gab Harmonie, Streben nach Frieden, Bereitschaft zu opfern. Aber er ist auch der Grund, warum die UNO zur "Quasselbude" wurde, nicht zu einer handlungsfähigen Organisation. Ein Trigon ohne Spannung – das ist ein Sumpf. Die UNO könnte effektiver sein, wenn es in der Karte ein T-Quadrat (Spannung) gäbe, nicht einen Trigon (Entspannung). Das Schicksal der UNO – eine "Welt-Kindermädchen" zu sein, nicht eine "Weltregierung".
Frage: Wann könnte die UNO reformiert oder ersetzt werden?
Das nächste "Fenster der Möglichkeiten" – die Jahre 2033-2035. Saturn kehrt in den Krebs zurück (Zuhause, Sicherheit) und verbindet sich mit Sirius (wie 1945) – dies könnte ein "Gründungsmoment" für eine neue Weltordnung sein. Jupiter wird 2035 in der Jungfrau sein (auf dem MC der UNO) – Gesetz und Reformen. Aber Pluto wird zu dieser Zeit im Wassermann sein (Zerstörung alter Strukturen, Netzwerke) – möglicherweise wird die UNO durch ein dezentrales System ersetzt. Wenn die Reform nicht bis 2035 erfolgt, könnten die alten Institutionen bis in die 2060er Jahre (Pluto in Opposition zum natalen Pluto der UNO) zusammenbrechen. Astrologisch hat die UNO eine "Lebensdauer" von etwa 100 Jahren (bis 2045), danach braucht sie einen kompletten Neustart oder eine Ersetzung.